Der Jakobsweg ist viel mehr als eine Wanderroute – er ist ein Erlebnis, das dich entschleunigt, überrascht und oft länger im Kopf bleibt als jede klassische Städtereise. 2026 zeigt sich besonders deutlich: Pilgern in Spanien liegt wieder im Trend. Nicht nur wegen der Spiritualität, sondern auch, weil viele Reisende genau das suchen, was im Alltag oft fehlt: Zeit, Ruhe und echte Begegnungen.
Ob du den Jakobsweg sportlich angehst, als „Digital Detox“ planst oder einfach ein besonderes Spanien-Abenteuer suchst – hier sind die wichtigsten Gründe, warum 2026 ein perfektes Jahr dafür ist.
Pilgern ist 2026 mehr als Religion
Viele starten den Jakobsweg heute nicht aus religiösen Gründen, sondern weil sie:
- Abstand vom Alltag brauchen
- Stress abbauen möchten
- bewusster reisen wollen
- Spanien einmal anders erleben möchten
Der Jakobsweg ist damit ein Stück „Slow Travel“, das gleichzeitig gut organisiert ist – und trotzdem Raum für Spontanität lässt.
Die beliebtesten Routen für Einsteiger:innen
Du musst nicht gleich mehrere Wochen laufen, um den Jakobsweg zu erleben. Viele starten mit kurzen Etappen – ideal auch für Schweizer Reisende mit begrenzter Ferienzeit.
Besonders beliebt:
- Camino Francés (der Klassiker – gut ausgebaut)
- Camino Portugués (sanft, abwechslungsreich, oft etwas ruhiger)
- Camino del Norte (Küste, Natur, Wow-Ausblicke)
- Camino Inglés (kürzer, perfekt für eine kompakte Pilgerreise)
Für viele reicht schon eine Woche, um dieses besondere Jakobsweg-Gefühl zu erleben.
Santiago de Compostela: Das grosse Ziel
Am Ende wartet Santiago de Compostela – und selbst wenn du kein „Kirchenmensch“ bist: Diese Stadt hat Atmosphäre.
Was dich dort erwartet:
- die berühmte Kathedrale
- lebendige Gassen und Plätze
- Pilgerstimmung überall
- ein perfekter Abschluss für deine Route
Und ganz ehrlich: Das Ankommen ist oft emotionaler, als man vorher denkt.
Jakobsweg & Genuss: Essen in Nordspanien ist ein Bonus
Ein grosser Pluspunkt: Auf vielen Jakobswegen bist du kulinarisch richtig gut unterwegs. Gerade in Nordspanien gibt es:
- frischen Fisch und Meeresfrüchte
- herzhafte Eintöpfe und regionale Küche
- Pintxos und Tapas in kleinen Bars
- lokale Weine und Apfelcider (Sidra)
Das macht die Reise nicht nur schön – sondern auch richtig genussvoll.
Praktische Tipps für Jakobsweg 2026
- Nicht zu viel planen: Der Weg funktioniert auch spontan
- Leicht packen: weniger Gewicht = mehr Freude
- Gute Schuhe: lieber eingelaufen als neu
- Nebensaison nutzen: Frühling oder Herbst sind angenehmer als Hochsommer
- Etappen realistisch wählen: 15–20 km sind für viele ein guter Start
Fazit: Spanien 2026 mal ganz anders erleben
Der Jakobsweg passt perfekt in die Zeit: bewusst, aktiv, emotional und trotzdem unkompliziert planbar. 2026 ist ein ideales Jahr, um Spanien nicht nur zu besuchen, sondern wirklich zu erleben – Schritt für Schritt.
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