Während viele Reisende weiterhin die Mittelmeerküste oder die Balearen ansteuern, rückt 2026 eine Region immer stärker ins Rampenlicht: Asturien. Die autonome Gemeinschaft im Norden Spaniens gehört zum sogenannten „Grünen Spanien“ – und macht ihrem Namen alle Ehre. Statt trockener Landschaften erwarten dich hier grüne Hügel, dramatische Atlantikküsten, charmante Fischerdörfer und eine Natur, die fast schon an Irland erinnert.
Wer Spanien neu entdecken will, findet in Asturien eine überraschende Alternative zu klassischen Sonnenzielen – authentisch, ruhig und unglaublich vielseitig.
Küste mit Wow-Faktor: Atlantik statt Mittelmeer
Asturiens Küste ist wild, kraftvoll und spektakulär. Hier gibt es keine endlosen Hotelburgen, sondern:
- steile Klippen mit Panorama-Aussicht
- kleine, oft naturbelassene Strände
- versteckte Buchten
- farbenfrohe Fischerdörfer
Ein besonders schönes Beispiel ist Cudillero – ein kleines Dorf mit bunt gestrichenen Häusern, die sich amphitheaterartig zum Meer hinunterziehen. Hier scheint die Zeit langsamer zu laufen.
Anders als an vielen Mittelmeerstränden geht es hier entspannter zu. Selbst in der Hauptsaison bleibt es vergleichsweise ruhig.
Picos de Europa: Berge, die überraschen
Nur wenige Kilometer von der Küste entfernt erheben sich die beeindruckenden Picos de Europa. Die Berglandschaft ist eines der grossen Natur-Highlights Spaniens – und doch international weniger bekannt als die Pyrenäen.
Was dich erwartet:
- markante Kalksteinmassive
- gut ausgeschilderte Wanderwege
- spektakuläre Schluchten
- kleine Bergdörfer mit rustikalem Charme
Asturien ist damit perfekt für Reisende, die Meer und Berge kombinieren wollen – ohne lange Distanzen.
Kulinarik: Herzhaft, regional, ehrlich
Asturien überrascht auch kulinarisch. Die Küche ist bodenständig und kräftig – perfekt nach einem Tag an der frischen Atlantikluft.
Typisch sind:
- Fabada (Bohneneintopf)
- frischer Fisch und Meeresfrüchte
- würziger Käse aus den Bergen
- Apfelwein („Sidra“), der traditionell aus grosser Höhe eingeschenkt wird
Hier isst man regional und saisonal – oft zu sehr fairen Preisen im Vergleich zu touristischen Hotspots.
Warum Asturien 2026 im Trend liegt
Mehr Reisende suchen 2026 nach:
- weniger Hitze im Sommer
- nachhaltigen Reisezielen
- Naturerlebnissen statt Strandliegen
- authentischen Regionen ohne Massentourismus
Asturien erfüllt all diese Wünsche. Die Temperaturen sind angenehmer als im Süden, die Landschaft ist grün und die Region setzt stark auf Qualität statt Quantität im Tourismus.
Perfekt für 4–6 Tage Rundreise
Asturien eignet sich ideal für einen kompakten Roadtrip.
Beispielroute:
- 2 Nächte an der Küste (z. B. Cudillero oder Llanes)
- 2 Nächte im Landesinneren nahe der Picos de Europa
- 1–2 Tage in der Hauptstadt Oviedo
Mit einem Mietwagen bist du flexibel und erreichst selbst abgelegenere Naturspots.
Praktische Tipps für Asturien 2026
- Wetter kann wechselhaft sein – leichte Regenjacke einpacken
- Mietwagen ist empfehlenswert
- Nebensaison (Mai, Juni, September) ist ideal
- Frühzeitig buchen – Unterkünfte sind oft klein
- Wanderungen morgens starten – bessere Sicht und weniger Andrang
Fazit: Spaniens grüne Überraschung
Asturien zeigt 2026 eine Seite Spaniens, die viele noch nicht kennen: rau, grün, naturverbunden und ehrlich. Wer Meer, Berge und authentische Dörfer kombinieren möchte, findet hier eines der spannendsten Reiseziele des Jahres – fernab vom Massentourismus.

