Spanien passt seine Reise-Regeln an: Barcelona erhöht die Touristensteuer deutlich, und der Teide-Nationalpark auf Teneriffa führt erstmals einen Eintrittspreis ein. Zwei Massnahmen, die Reisende ab 2025/26 kennen sollten – vor allem, wenn du einen Städtetrip oder Natururlaub planst. Hier findest du die wichtigsten Infos, verständlich erklärt und mit praktischen Tipps für deine Reiseplanung.
Barcelona: Höhere Touristensteuer für Städtereisende
Die beliebte Metropole Barcelona verschärft ihre Regeln gegen Massentourismus. Ab 2025/26 wird die Touristensteuer pro Übernachtung deutlich angehoben.
Was bedeutet das konkret?
- Die Abgabe wird pro Person und Nacht erhoben
- Je nach Unterkunftsart (Hotel, Ferienwohnung, Luxussegment) kann sie spürbar höher ausfallen als bisher
- Die Steuer kommt zusätzlich zum Zimmerpreis und wird meist direkt vor Ort bezahlt
Warum wird die Steuer erhöht?
Barcelona leidet seit Jahren unter extremem Besucherandrang. Die zusätzlichen Einnahmen sollen:
- die städtische Infrastruktur entlasten
- Wohnraum für Einheimische schützen
- nachhaltigere Tourismuskonzepte finanzieren
Praktische Tipps für Barcelona
- Budget einplanen: Bei mehreren Nächten summiert sich die Steuer spürbar
- Kurztrip statt Langaufenthalt: 2–3 Nächte bleiben planbar
- Alternativen prüfen: Übernachten ausserhalb des Zentrums kann günstiger sein
- Nebensaison nutzen: Frühling & Herbst sind entspannter – und oft preiswerter
Teide-Nationalpark: Eintrittspreis ab 2026
Auch auf den Kanaren gibt es Neuerungen: Der bisher frei zugängliche Teide Nationalpark wird ab 2026 kostenpflichtig.
Was ändert sich?
- Für den Besuch des Nationalparks wird künftig ein Eintritt verlangt
- Die Gebühr kann je nach Route, Wanderweg oder Besuchsform variieren
- Besonders stark frequentierte Bereiche und Wanderwege werden reguliert
Ziel der neuen Regelung
Der Teide ist ein sensibles Vulkan-Ökosystem und stark besucht. Der Eintritt soll:
- Besucherströme lenken
- Natur und Landschaft besser schützen
- Sicherheit und Infrastruktur verbessern
Praktische Tipps für den Teide
- Früh reservieren: Beliebte Routen könnten limitiert werden
- Geführte Touren prüfen: Oft stressfreier und gut organisiert
- Zeitfenster wählen: Morgen- oder Abendstunden sind ruhiger
- Richtig ausrüsten: Wetter kann schnell umschlagen – auch im Sommer
Was heisst das für deine Spanien-Reise?
Diese Änderungen sind Teil eines klaren Trends: Qualität statt Masse. Spanien will seine Städte und Naturräume langfristig schützen – und setzt dafür auf Lenkung statt Verbote.
Für dich als Reisende:r bedeutet das:
- etwas mehr Planung
- ein leicht höheres Budget
- dafür oft ein besseres Reiseerlebnis
Fazit: Gut informiert reist es sich entspannter
Ob Städtetrip nach Barcelona oder Naturerlebnis auf Teneriffa – mit dem Wissen um die neue Touristensteuer und den Eintritt im Teide-Nationalpark bist du bestens vorbereitet. Wer früh plant, flexibel bleibt und Alternativen nutzt, kann Spanien auch künftig entspannt geniessen.
spanien.ch hält dich weiterhin über wichtige Reise-Neuerungen auf dem Laufenden.

